Häusliche Pflege

Eine Alternative zum Alten- und Pflegeheime ist die häusliche Betreuung und Pflege durch ausgebildete Pfleger und Pflegerinnen. Sie ermöglicht es dem Pflegebedürftigen, möglichst lange zu Hause, bei der Familie zu bleiben. Dies entspricht mehrheitlich den Wünschen der Betroffenen. Es werden viele Menschen zu Hause betreut. Für den Staat ist die häusliche Betreuung der Vorrang. Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen, Freunde und Nachbarn unterstützen. Der Betrag der gewährten Leistungen ist jeweils abhängig vom Grad der Pflegebedürftigkeit.

Kommentare

  • Ja genau, ich denke das wenn man die Möglichkeit hat, dass eigene Familienangehörige zu Hause bleiben können und keine ernste Pflege benötigen, sollte man sich die häusliche Pflege überlegen. Wenn Angehörige oder sonstige Privatpersonen die Pflege und Versorgung übernehmen, erhält der Pflegebedürftige von der Pflegekasse ein Pflegegeld, über das er frei verfügen kann. Das monatliche Pflegegeld beträgt in den jeweiligen Pflegestufen: Stufe I – 235 Euro ; Stufe II – 440 Euro ; Stufe III – 700 Euro. Das hilft wenn die Familie sich über Oma, Opa oder Mutter usw., kümmern oder wenn sie Pflegekraft einstellen möchte.

  • Man muss gut nachschauen, weil man viel mehr Geld von dem Staat bekommen kann.

    Wenn die häusliche Pflege mithilfe professioneller Pflegekräfte durch einen ambulanten Pflegedienst übernommen ist, die mit der Pflegekasse des Versicherten einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat, werden diese sogenannten Pflegesachleistungen direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Dafür gelten folgende Sätze im Monat:

    -Stufe I – 450 Euro

    -Stufe II – 1.100 Euro

    -Stufe III – 1.550 Euro

    Es gibt auch die Möglichkeit, dass pflegebedürftige Personen sich auch für die Kombination von Pflegesachleistungen und Pflegegeld entscheiden können. In diesem Fall erhalten sie ein anteiliges Pflegegeld, wenn der Sachleistungsbetrag nicht ausgeschöpft wird. An die Entscheidung ist der Pflegebedürftige sechs Monate gebunden.

  • Hi, ich bin für häusliche Pflege, ich konnte nicht meine Angehörigen ins Alten- oder Pflegeheim bringen. Dank dem Pflegegeld, kann man eine gute und ausgebildete Pflegekraft einstellen die sich für alles kümmern wird. Es ist auch eine gute Gelegenheit für die Pflegekräfte, die pflegebedürftige Menschen zu Hause betreuen, sie sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Außerdem zahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für Pflegepersonen, die wegen der Pflege nicht mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig sind und einen Pflegebedürftigen in seinem häuslichen Bereich nicht erwerbsmäßig, aber regelmäßig mindestens 14 Stunden pro Woche pflegen. Auch in der Arbeitslosenversicherung besteht eine Absicherung der Pflegeperson, wenn bereits vor der Pflegezeit Arbeitslosenversicherungspflicht bestanden hat.

  • Ich verstehe auch nicht, wie man seine Angehörigen in ein Pflegeheim stecken kann. Ich selbst möchte auch niemals in einem Heim enden!

    Für meine Mutter haben wir daher einen Pflegedienst mit der 24-Stunden-Pflege zuhause bei uns beauftragt. Da mein Mann und ich beide Vollzeit arbeiten, können wir meine Mutter leider nicht selbst rund um die Uhr betreuen. Zum Glück haben wir im Haus genug Platz, so dass neben meiner Mutter nun auch die Pflegekraft ein eigenes Zimmer hat. Das klappt sehr gut wir sind alle mit der Situation zufrieden. Also ich kann diese Form der häuslichen Pflege auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Für unsere Familie kam ein Altenheim auch nicht in Frage. Wie man sagt „einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Deswegen haben wir uns für eine polnische Betreuerin für meine Mutter entschieden. Wir haben sie durch die Agentur gefunden. Sie vermitteln ganz legal die osteuropäischen Pflegekräfte und sind meiner Meinung nach viel günstiger, als der Pflegedienst in Deutschland

  • Das kann ich verstehen, die älteren Menschen wollen ihren Lebensabend solange es geht in der gewohnten Umgebung verbringen und nicht irgendwo ins Ausland "abgeschoben" zu werden. Ich stelle mir aber die Frage, was passiert, wenn sich der gesundheitliche Zustand des Pflegebedürftigen so verschlechtert, dass auch eine Betreuerin zu Hause nicht mithelfen kann? Die medizinische Behandlungspflege darf in Deutschland doch nicht von einer osteuropäischen Betreuerin ausgeübt werden oder? Was dann, wenn man wirklich ins Pflegeheim muss?

  • Ich habe schon so oft von den Problemen mit den Betreuerin aus Osteuropa gehört. Entweder verstehen sie kein Deutsch oder die Betreuung einer pflegebedürftigen Person übersteigt einfach ihre Möglichkeiten und sie fangen an zu trinken. Der Pflegedienst ist einerseits teuer, andererseits ist der nur für ein paar Stunden da.

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