Blasenschwäche - was bedeutet das?
Ich möchte ein Informationsthema über Blasenschwache (Harn- und Stuhlinkontinenz) erstellen und ich hoffe, dass auch andere einen Beitrag leisten werden
. Diese Erkrankung betrifft Menschen aller Altersgruppen, kommt aber häufiger bei älteren Menschen vor. Inkontinenz ist ein sehr intimes und unangenehmes Problem. Die Betroffene leiden lieber im Stillen und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Sie meiden womöglich Unternehmungen mit Freunden oder geben geliebte Hobbys auf. Manche Menschen glauben auch, es handle sich gar nicht um eine "echte" Krankheit und es gebe ohnehin keine Behandlungsmöglichkeiten. Dabei existiert eine Reihe wirksamer Therapien, etlichen Patienten kann gut geholfen werden. Und Patienten gibt es viele: Allein in Deutschland sind mindestens fünf Millionen Männer und Frauen von Harninkontinenz betroffen (etwa jede dritte Frau über 50 Jahre). Es muss sich also niemand scheuen, den Arzt um Rat zu fragen. Wird Blasenschwäche nicht rechtzeitig oder richtig behandelt, besteht die Gefahr von Begleiterkrankungen oder Hautschäden.
Ich warte für eure weitere Beiträge
Kommentare
Das ist eine der häufigsten Erkrankungen, auf die sich ältere Menschen beklagen können. Diese Beschwerde trifft häufiger bei Frauen auf, aufgrund der spezifischen Anatomie ihrer Harnröhre und der Geschlechtsorgane. Im Falle der leichten Beschwerden werden Kräftigungsübungen der Schließmuskel angewendet, die hauptsächlich auf häufigem Pressen und Lockern der Schließmuskel beruhen. Im Notfall verwendet man Einlagen, die sogenannte Windelhöschen für Erwachsene. Wenn sie richtig angepasst sind, garantieren sie einen hohen Tragekomfort, den Schutz vor Feuchtigkeit und unangenehmem Geruch
Hi Anna,
eine sehr gute Idee mit diesem Thema. Viele Menschen leiden an Harn- und Stuhlinkontinenz und dieses Thema wird ihnen sicherlich hilfreich sein. Eine Harn- und Stuhlinkontinenz belastet die Haut. Denn Feuchtigkeit und aggressive Zersetzungsprodukte von Urin und Stuhl reizen die Haut und weichen sie auf. Durch den ständigen Kontakt mit Urin oder Stuhl wird der Säureschutzmantel der Haut angegriffen und Bakterien können über die Haut eindringen. Häufiges Waschen belastet leider auch die Haut und kann ebenso zur Zerstörung des Säureschutzmantels führen. Beim Wahl der Reinigungs- und Pflegeprodukte sollte man die Bedürfnisse der Haut bei Inkontinenz berücksichtigen, es ist auch wichtig, dass sie die Haut ausreichend schützen und ihre Regeneration stärken.
Funf Tipps die das Wohlbefinden verbessern:
1) Ausreichend trinken: Erwachsene sollten zwischen 1,5 und 3 Liter am Tag trinken. Besonders empfehlenswert sind Mineralwasser mit wenig Kohlensäure sowie Früchte- und Kräutertees. Auf harntreibende oder blasenreizende Getränke wie Schwarztee, Kaffee oder Alkohol sollte man verzichten.
2) Viel bewegen: alle Sportarten sind geeignet, die keinen Druck auf Bauch und Beckenboden ausüben z. B. Spazierengehen, Tanzen, Gymnastik, Schwimmen und Radfahren.
3) Beckenboden trainieren: Mit regelmäßigen Übungen für die Beckenbodenmuskulatur lässt sich eine Blasenschwäche lindern.
4) Regelmäßig entspannen: Kleine Auszeiten wirken Wunder. Ob Hobbys, ein Treffen mit Freunden oder ein Kinobesuch – das macht Freude und schafft Ausgeglichenheit. Für Erholung sorgen auch Yoga, autogenes Training oder andere Entspannungstechniken.
5) Gesund essen: Eine ausgewogene Ernährung mit ballaststoffreichen, frischen Zutaten unterstützt die natürliche Blasen- und Darmfunktion. Blähende Nahrungsmittel sollte man verzichten, denn ein erhöhter Druck im Bauchraum wirkt sich auch auf die Blase aus.